Bleib in Bewegung!

Es gibt unglaublich viele Sportarten – von den Klassikern wie Tennis und Radfahren bis hin zu immer neuen Trendsportarten. Auch für dich ist bestimmt eine Lieblingssportart dabei. Die Regelmäßigkeit ist dabei wichtig, damit du nicht nur Spaß hast, sondern auch von den vielen guten Effekten des Sports auf deine Gesundheit profitieren kannst. Denn neben den üblichen Effekten – wie Gewichtskontrolle, starker Herz-Kreislauf-Leistung und guten Blutwerten – kannst du auch in Sachen Hämophilie profitieren. Es hat sich nämlich gezeigt, dass ein fitter Körper mit gut trainierter Muskulatur weniger anfällig für Verletzungen ist.

Am besten besprichst du deine Sportwünsche mit deinem Arzt im Hämophilie-Zentrum – er kennt dich am besten und wird mit dir die Möglichkeiten diskutieren.

Hier findest du schon mal ein paar Tipps:

  • Bei der Wahl der Sportart solltest du das Verletzungsrisiko einkalkulieren: Boxen oder Eishockey sind sicher nicht so gut geeignet, Schwimmen, Biken, Tai Chi oder Krafttraining aber schon.
  • Achte beim Sport immer auch auf deine Gelenke, denn hier ist das Blutungsrisiko am höchsten.
  • Wenn du eine Prophylaxe-Behandlung mit einem Faktor Präparat machst, spritze dich vor deinem Training
  • Denk an ausreichendes Aufwärmen und Dehnen, bevor du mit dem Sport beginnst. Damit machst du Muskeln und Gelenke flexibler und verringerst das Verletzungsrisiko.
  • Falls du die Anzeichen einer Blutung bemerkst – wie z. B. Hitzegefühl oder Kribbeln in einem Gelenk oder einem Muskel – hör sofort mit dem Training auf, kühle die Stelle, spritze ggf. dein Faktorpräparat und kontaktiere deinen Arzt. Je früher die Behandlung, desto besser!
  • Ein verletztes Gelenk muss auf jeden Fall genug Zeit zur Heilung haben, bevor es wieder belastet wird. Frag deinen Arzt, wann du wieder mit dem Training beginnen kannst bzw. wie du dich in der Zwischenzeit fit hältst.