Ihr Kind wird unabhängiger

Ihr Sohn hat jetzt ein Alter erreicht, in dem er zunehmend eigene, aus Sicht der Eltern auch manchmal verworrene Wege geht. Mit der Pubertät ändert sich der Blick auf die Welt, andere Dinge werden wichtig und Eltern können plötzlich „nerven“. Für Sie als Eltern ist das nicht immer einfach. Wichtig ist: Wird Ihr Kind prophylaktisch behandelt, ist es in der Regel gut gegen Blutungen geschützt und wird auch die oftmals schwierigere Phase des Erwachsenwerdens gut überstehen.

 

Setzen Sie Ihre Lebenserfahrung ein

Jugendliche vergessen gerne mal, sich zu spritzen. Könnte ja uncool sein. Sollte es dazu kommen, sind Sie als Eltern gefragt. Erklären Sie Ihrem Sohn, warum es wichtig ist, die vorgesehene Therapie genauso anzuwenden, wie es mit dem Hämophilie-Zentrum vereinbart ist, d. h. sich bei der Anwendung z. B. eines Faktorpräparates regelmäßig zu spritzen. Gemeinsam mit Ihrem Sohn haben Sie über die Jahre schon so viel erreicht und die Herausforderungen der Hämophilie bislang sehr gut gemeistert. Gehen Sie diesen Weg jetzt konsequent weiter und werden Sie zum Mentor für Ihren Teenager.

Immer für Sie da ist das Team im Hämophilie-Zentrum. Je nachdem, wie aktiv der Lebensstil Ihres Sohnes ist und wie flexibel er im Alltag sein möchte, können seine Ärzte auch eine Prophylaxe mit geringerem Injektionsintervall empfehlen. Die Prophylaxe kann abhängig von bestimmten Parametern wie Aktivitätenlevel, Gelenkstatus und persönlichen Präferenzen Ihres Sohnes individuell eingestellt werden. Fragen Sie den behandelnden Arzt in Ihrem Hämophilie-Zentrum.