Hämophile Arthritis – was Sie vorbeugend tun können

Hämophile Arthritis ist eine chronische Gelenkentzündung eines oder mehrerer Gelenke. Sie entsteht aufgrund von Gelenkblutungen und geht oft mit Gelenkschmerzen, Schwellung und Rötung einher.1
 

Bei der Vorbeugung einer hämophilen Arthritis können folgende Maßnahmen helfen:

  • Gezielte regelmäßige Untersuchung des Bewegungsapparates im Rahmen der Besuchstermine im Hämophilie-Zentrum
  • Ermitteln möglicher Ursachen für die andauernde chronische Synovitis (= chronische Entzündung der Gelenkinnenhaut)
  • Anpassung des Verhältnisses zwischen Ruhe und Aktivität
  • Angepasstes Schuhwerk insbesondere bei bereits eingetretenen Fehlstellungen
  • Medikamentöse Behandlung
  • Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Arzt im Hämophilie-Zentrum! Er informiert Sie über neue Behandlungsverfahren und Forschungsergebnisse.

Das Zusammenspiel o.g. Maßnahmen, eine auf das individuelle Beschwerdebild angepasste Prophylaxe und die sofortige Behandlung von Gelenkblutungen können dazu beitragen, die Entstehung und Auswirkungen der chronischen Synovitis zu begrenzen.

Die Behandlung der chronischen Gelenkentzündung zielt darauf ab, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Gelenkerkrankung zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Insgesamt lässt sich dadurch die Lebensqualität deutlich verbessern.

Neben der entzündlichen Arthritis ist auch die Arthrose eine häufige Gelenkerkrankung im Alter.

> Mehr Informationen über Arthrose

Hüftgelenk Untersuchung

Mit dem Behandlungsteam im Gespräch bleiben

Wichtig ist, dass Sie in jedem Stadium von Gelenkproblemen immer das offene Gespräch mit ihrem Arzt und dem Hämophilie-Behandlungsteam suchen. Ihr Team von Spezialisten verfügt über die nötige Fachkompetenz, um Behandlungspläne auf Ihre speziellen Bedürfnisse abzustimmen.