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Wirksamkeit und Sicherheit der Faktorenpräparate
Die Therapie dieser Hemmkörperhämophilie ist aufwändig und kann für den Patienten eine große Belastung darstellen.
Daher ist es für die Wissenschaftler wichtig, herauszufinden, wie es zur Hemmkörperbildung kommen kann. Die Ärzte der beiden Hämophiliezentren Berlin und Münster gingen jetzt der Frage nach, ob eine Therapie mit rekombinanten Faktor VIII-Präparaten genauso sicher in Bezug auf die Entwicklung von Hemmkörpern ist, wie mit Konzentraten aus Spenderplasma.
Zu diesem Zweck werteten die Behandler Patiententagebücher von 118 Patienten mit überwiegend schwerer Hämophilie A aus. Alle Patienten erhielten während des untersuchten Zeitraumes zunächst ein plasmatisches Präparat und wechselten später zu einem rekombinanten Präparat.
Während des 14-jährigen untersuchten Zeitraumes erhielten die Patienten insgesamt über 111 Millionen Einheiten Faktor VIII. Keiner der Patienten entwickelte einen Hemmkörper gegen ein FVIII-Präparat. Beide Arten von FVIII-Präparaten erwiesen sich als gleichermaßen wirksam bei der Behandlung von Blutungen: meist genügten ein bis zwei Faktorgaben, um eine Blutung zu stoppen.
Besonders beruhigend ist das Ergebnis auch in Hinblick auf einen Wechsel des Präparates. Hier folgern die Autoren aus ihren Ergebnissen, dass der Wechsel von einem plasmatischen auf ein rekombinantes Produkt für den Patienten sicher ist.
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Daher ist es für die Wissenschaftler wichtig, herauszufinden, wie es zur Hemmkörperbildung kommen kann. Die Ärzte der beiden Hämophiliezentren Berlin und Münster gingen jetzt der Frage nach, ob eine Therapie mit rekombinanten Faktor VIII-Präparaten genauso sicher in Bezug auf die Entwicklung von Hemmkörpern ist, wie mit Konzentraten aus Spenderplasma.
Zu diesem Zweck werteten die Behandler Patiententagebücher von 118 Patienten mit überwiegend schwerer Hämophilie A aus. Alle Patienten erhielten während des untersuchten Zeitraumes zunächst ein plasmatisches Präparat und wechselten später zu einem rekombinanten Präparat.
Während des 14-jährigen untersuchten Zeitraumes erhielten die Patienten insgesamt über 111 Millionen Einheiten Faktor VIII. Keiner der Patienten entwickelte einen Hemmkörper gegen ein FVIII-Präparat. Beide Arten von FVIII-Präparaten erwiesen sich als gleichermaßen wirksam bei der Behandlung von Blutungen: meist genügten ein bis zwei Faktorgaben, um eine Blutung zu stoppen.
Besonders beruhigend ist das Ergebnis auch in Hinblick auf einen Wechsel des Präparates. Hier folgern die Autoren aus ihren Ergebnissen, dass der Wechsel von einem plasmatischen auf ein rekombinantes Produkt für den Patienten sicher ist.
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