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Erstellt am 13.07.2015

Prophylaxe bei Kindern: viele Wege - ein Ziel

Die Prophylaxe bei Kleinkindern mit schwerer Hämophilie A legt den Grundstein für die spätere Gelenkgesundheit im Erwachsenenalter. Für den Startzeitpunkt und das Behandlungsschema gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine internationale Befragung verglich 3 Behandlungsschemata in 21 europäischen Hämophiliezentren hinsichtlich deren Wirksamkeit bei  Blutungen und den Gerinnungsfaktorverbrauch in den ersten 4 Lebensjahren.

Wird die Prophylaxe mit einer dreimaligen FVIII-Gabe pro Woche begonnen, erlebt das Kind nur sehr selten Blutungen, jedoch können die häufigen Injektionen zu Komplikationen durch den Einsatz von Kathetern führen. Ein Beginn mit einmaliger Injektion pro Woche ist weniger belastend und führt zu einem kaum erhöhten Blutungsrisiko, wenn im Verlauf von einem halben Jahr auf eine volle Prophylaxe (3 Injektionen pro Woche) gesteigert wird. Für jede Form der Prophylaxe gilt: die Einhaltung des mit dem Arzt vereinbarten Therapieschemas verspricht den größtmöglichen Behandlungserfolg.

Quelle:
Nijdam A, Kurnik K, Liesner R, Ljung R, Nolan B, Petrini P, Fischer K; the PedNet study group. Haemophilia 2015; 21: 444–450

L.DE.MKT.SM.07.2015.3774

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Letzte Änderung: 05. Dezember 2017   Seite drucken