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Erstellt am 02.12.2015

Orthesen: Schmerzlinderung und Unterstützung für Gelenke

Hämophiliepatienten, die nicht vom Kindesalter an prophylaktisch mit Gerinnungsfaktorkonzentraten versorgt wurden, leiden oft unter einer schmerzhaften Gelenkerkrankung, der hämophilen Arthropathie. Betroffen sind dabei vor allem die großen Gelenke an Knöcheln, Knien und Ellenbogen. Die Arthropathie führt häufig zu Fehlstellungen und Funktionseinschränkungen des Gelenkes.

Neben der Physiotherapie und der adäquaten Versorgung mit Gerinnungsfaktorkonzentraten, spielen Orthesen bei der Behandlung der Arthropathie eine große Rolle: dazu gehören zum Beispiel Schienen, Bandagen oder Schuhe, mit denen Gelenke unterstützt und entlastet werden können. So können etwa orthopädische Einlegesohlen oder Schuhe den Fuß stabilisieren und den Komfort beim Gehen erhöhen. Für das Knie und den Ellenbogen werden oft elastische Bandagen verwendet, die das Gelenk unterstützen und die Beweglichkeit erhalten.

Der Einsatz von Orthesen ist eine Option bei Patienten mit hämophiler Arthropathie zur Schmerzlinderung, Verzögerung von Operationen und zur Steigerung der Lebensqualität.

Quelle

De la Corte-Rodriguez H, Rodriguez-Merchan EC;
Haemophilia 2015; 21: 723-730

L.DE.MKT.SM.11.2015.4190

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Letzte Änderung: 05. Dezember 2017   Seite drucken