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Erstellt am 29.07.2016

Operationen nach Knochenbrüchen haben gute Erfolgsaussichten

Knochenbrüche sind bei Hämophiliepatienten nicht ungewöhnlich, da die Prophylaxe mit Gerinnungsfaktorkonzentraten vor allem jüngere Patienten ermutigt, sich Risiken in Sport, Verkehr und Arbeit auszusetzen. Ältere Patienten haben ein erhöhtes Sturzrisiko, da als Folge der Hämophilie Gelenkerkrankungen, Muskelschwund und Bewegungseinschränkungen auftreten. Für die Heilung eines Knochenbruches ist oft die Fixierung der Knochen durch eine Operation notwendig.

Ärzte der Universitätsklinik Bonn untersuchten, ob sich die Ergebnisse solcher Operationen zwischen Personen mit und ohne Hämophilie unterscheiden.  Dauer des Klinikaufenthaltes, Dauer der Operation, und Zahl der Komplikationen waren vergleichbar. Wenn die Hämophiliepatienten den Gerinnungsfaktor unmittelbar und in individuellen Konzentrationen erhielten, waren die Operationen zur Behandlung von Knochenbrüchen bei ihnen genauso sicher durchführbar, wie in der Allgemeinbevölkerung.

Quelle

Strauss AC, Pennekamp PH, Placzek R, Schmolders J, Friedrich MJ, Oldenburg J, Burger C, Müller MC. Haemophilia 2016; 22: e30-5

L.DE.MKT.SM.07.2016.4832

 

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