Bescheid wissen, sicher reisen

Träumst du von spannenden Reisen, möchtest du Neues entdecken, alte Pfade verlassen und Faszinierendes erleben? Die große weite Welt wartet auf dich! Mit entsprechender Vorbereitung sind Reisen, Auslandssemester oder auch ein komplettes Studium im Ausland auch mit Hämophilie möglich. Worauf es ankommt, findest du in diesem Kapitel.


Vor jeder Reise solltest du prüfen, ob deine bestehende Krankenversicherung auch für das Ausland den nötigen Schutz bietet und z.B. auch die Kosten für einen Rücktranssport im Notfall übernimmt, wenn unvorhergesehen etwas passiert. Falls nicht, kannst du eventuell eine entsprechende private Zusatzversicherung abschließen.

Bei längeren Aufenthalten kann es nötig sein, eine andere Versicherung abzuschließen, z.B. im Zielland. Das Wichtigste auf einen Blick dazu haben wir dir hier zusammengestellt.

 

Vor dem Urlaub gibt es ein paar Hausaufgaben …

Notrufnummern sind nicht international. Bitte informiere dich vor der Reise über die im Zielland gültigen Notrufnummern. Wichtig ist auch, die allgemeine Versorgungslage zu kennen. Gerade in manchen Entwicklungsländern kann das nächste Krankenhaus hunderte Kilometer entfernt sein, und auch die Hygiene ist oft mangelhaft.

Sei dir auch im Klaren darüber, dass du in manchen Ländern nur gegen Bargeld im Krankenhaus behandelt werden wirst.

Und nicht zuletzt: Sei informiert über die individuelle Dosis Faktorpräparat, die du benötigst.

Ideal ist es natürlich, ein Urlaubsziel zu wählen, bei dem ein Hämophilie-Zentrum in der Nähe ist.  Sehr nützlich: Die Liste der Behandlungszentren in Deutschland findest du hier und hier .

Medikamente mitnehmen – so funktioniert’s

Die Vorschriften unterscheiden sich von Land. Ein Medikament, das in einem Land frei über die Theke gekauft werden kann, kann in einem anderen verboten sein – oder du benötigst dafür ein ärztliches Rezept. Für die Mitnahme der Medikamente haben wir eine gesonderte Checkliste für dich zusammengestellt, die du hier findest. Einen Vordruck für die Vorlage beim Zoll findest du hier.

Medikamente richtig transportieren

Es ist ratsam, die wichtigen Medikamente wie das Faktor-Präparat in deinem Handgepäck zu transportieren, damit du sie immer bei dir hast. Mit der Zollbescheinigung sollte es möglich sein, dein Faktorpräparat trotz der Flüssigkeitsvorschriften in Flugzeugen mit in die Kabine zu nehmen. Geht das nicht, frag die Bodencrew, wo du die Medizin aufbewahren kannst. Packe eine Extraversorgung mit den Medikamenten in den Koffer – für den Fall, dass dein Handgepäck abhanden kommt.

Beachte unbedingt die Herstellerangaben zur Lagerung - manche Medikamente dürfen z.B. nicht gefroren oder zu stark gekühlt werden.

Faktor-Präparat vor Ort im Ausland besorgen

Bei Medikamenten, die du im Ausland kaufst, kannst du nicht automatisch von penibler Qualitätskontrolle oder hohen Produktionsstandards ausgehen. Zudem sind gefälschte Medikamente in manchen Ländern weit verbreitet. Falsche Lagerung oder abgelaufenes Haltbarkeitsdatum können weitere Probleme bereiten. Kurz gesagt: Am besten nimmst du genug Medikamente – vor allem natürlich Faktor-Präparat – für den gesamten Aufenthalt mit. Zusätzlich ist eine allgemeine Erste-Hilfe-Ausstattung sinnvoll.

Was aber, wenn du Medikamente verloren hast oder unter Symptomen leidest, gegen die du kein Mittel dabei hast?

  • Versuche deinen internationalen Versicherer zu erreichen und frage nach zuverlässigen Bezugsquellen für die benötigten Medikamente. Manchmal kann der Versicherer sogar den Versand aus deinem Heimatland organisieren. Suche dir bereits vor der Reise die Kontaktdaten heraus und führe sie bei dir
  • Falls du den Versicherer nicht erreichst, kontaktiere die Deutsche Botschaft vor Ort – eventuell können Sie dir zuverlässige Quellen nennen. Auch hier ist es gut, wenn du die Kontaktdaten jederzeit griffbereit hast.
  • Andere Kontaktstellen können die Touristen Information, ein verlässlicher Hotelier oder andere Geschäftsleute aus der Tourismusbranche sein.

Hin … und wieder zurück!

Nicht vergessen: Auch umgekehrt sind Einfuhrvorschriften zu beachten. Wenn du Medikamente im Ausland gekauft hast, informiere dich darüber, ob du sie nach Deutschland einführen darfst.

Praktisch auf Reisen: Faktormap für alle Smartphones

Wenn du viel in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs bist, haben wir was für dich: Faktormap, die App für alle Smartphones. Mit der interaktiven Landkarte von Faktormap findest du unterwegs den nächstgelegenen Hämophilie-Arzt bzw. das nächste Zentrum, kannst direkt Kontakt aufnehmen und vieles mehr. Die App gibt´s kostenlos zum Download, und zwar hier .

Im Ausland versichert

Im Vorfeld eines längeren Auslandsaufenthalts – von einer Urlaubsreise bis hin zum Semester oder gar Studium außerhalb Deutschlands – musst du klären, welche Möglichkeiten der Krankenversicherung es gibt. Kontaktiere zunächst die Versicherungsgesellschaft, bei der du hier versichert bist – sie kann dir sicher schon viele wichtige Informationen geben.

Checkliste zu Medikamenten

Stelle eine Liste der Medikamente zusammen, die du regelmäßig nimmst – und entscheide dich, welche davon du mitnehmen musst. Beachte  auch, dass Medikamente verschiedene Namen haben können. Es ist gut zu wissen, wie deine Medikamente in deinem Zielland heißen

  • Nimm jeweils die für die Dauer der Reise benötigte Menge plus eine Reserve mit, am besten alles in der Originalverpackung.
  • Kontaktiere vor Fernreisen die Botschaft des Ziellands in Deutschland und informiere dich über Medikamenten-Einschränkungen.
  • Kopiere das Rezept und lege die Kopie dazu, falls es sich um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt.
  • Führe deinen Hämophilie-Pass mit dir.
  • Eine erläuternde Notiz deines Arztes kann hilfreich sein – am besten übersetzt in die lokale Sprache und in Englisch.
  • Vergiss’ nicht die Zollbescheinigung für deine Medikamente und deine Therapiematerialien – Hier geht es zum Vordruck

Wie streng solltest du diesen Tipps folgen? Stell dir vor, wie dringend du das jeweilige Medikament benötigst. Das heißt: Wenn deine Kopfschmerztabletten konfisziert werden, ist das unangenehm, aber wahrscheinlich kein Drama für deine Gesundheit. Wenn deine Medikamente zur Behandlung von Hämophilie oder anderen chronischen Erkrankungen konfisziert werden, ist das eine ernste gesundheitsbedrohliche Situation! Oft sind übrigens die Regeln bei der Einfuhr von Medikamenten, die injiziert werden, noch einmal strenger. 

Du planst einen Aufenthalt im Ausland? Ob Städtetrip, Urlaubsreise, Auslandssemester oder gleich ein ganzes Studium außerhalb Deutschlands – im Vorfeld musst du klären, welche Möglichkeiten der Krankenversicherung es gibt. Denn sonst kann es richtig teuer werden: Die Kostenübernahme für Medikamente oder Behandlungen durch deine deutsche Krankenversicherung ist nicht selbstverständlich. Und denk dran: Allein dein Faktor-Präparat ist richtig teuer!

Die European Health Insurance Card

Dein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht erst mal nur innerhalb Deutschlands. Aber deine Krankenkassenkarte ist gleichzeitig eine European Healthcare Insurance Card (EHIC). Das heißt: Mit ihr kannst du notwendige medizinische Leistungen auch in Ländern der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) bekommen. Aber Vorsicht: Es gelten die Regeln des Gastlandes! Es kann also sein, dass Leistungen, die in Deutschland von der GKV getragen werden, anderswo kostenpflichtig sind. Der Krankenrücktransport nach Deutschland und der Ersatz verlorener medizinischer Apparate oder Medikamente werden nicht erstattet. Informiere dich am besten vor der Reise, welche Bedingungen für die medizinische Versorgung in deinem Reiseland gelten und ob du im Notfall mit Zuzahlungen rechnen oder die gesamten Kosten aus deiner eigenen Tasche decken musst. Merkblätter über die Leistungen der Krankenversicherung in den einzelnen Ländern findest du unter folgendem Link:

http://dvka.de/oeffentlicheSeiten/UrlaubAusland/MerkblaetterUrlaub.htm

In diesen Ländern gilt die European Health Insurance Card

Wenn es weiter weg geht

Wo die EHIC-Card nicht gilt, hast du keinen Anspruch auf Kostenübernahme für medizinische Leistungen oder Medikamente durch die GKV. Für Notfälle während eines vorübergehenden Auslandsaufenthalts gibt es eine besondere Erstattungsregelung (§ 18 Abs. 3 SGB V), die aber an strenge Bedingungen geknüpft ist. Die Kosten für eine dringend notwendige Behandlung im Ausland werden nur dann übernommen, wenn

  • die Behandlung auch in Deutschland möglich wäre,
  • der Versicherte sich nicht zusätzlich hätte versichern können
    (z. B. aufgrund einer Vorerkrankung oder fortgeschrittenen Alters)
  • und die Krankenkasse dies vor Antritt der Reise festgestellt hat.


Es werden nur die Kosten erstattet, die für die gleiche Behandlung auch in Deutschland entstanden wären.
Es ist also wichtig, dass du im Vorfeld deine Krankenkasse kontaktierst und mit ihr die notwendigen Formalitäten klärst!

Vorbereitung ist das A und O

Wenn du weißt, ob und in welchem Umfang die GKV in deinem Reiseland Kosten übernimmt, kannst du zusätzlich gezielt eine private Auslandskrankenversicherung abschließen. Diese trägt dann z. B. die Kosten für Krankentransporte im Ausland und den Rücktransport nach Hause, Krankenhausaufenthalte und Medikamente. Wichtig: Lies die Vertragsbedingungen ganz genau! Vorerkrankungen sollten keinesfalls ausgeschlossen sein. Dass die Versicherung im Reiseland und über den gesamten Reisezeitraum gelten sollte, ist selbstverständlich.

Wenn du privat versichert bist

Als Vollversicherter in einer privaten Krankenversicherung gilt dein Versicherungsschutz in allen Ländern Europas. Bei Reisen außerhalb Europas kommt es auf die Bedingungen in deinem Versicherungsvertrag an: Meistens gibt es eine Begrenzung auf einen Monat (bei manchen Verträgen auf einen längeren Zeitraum) oder es sind bestimmte Länder ausgeschlossen – in vielen Verträgen z. B. die USA oder Australien. Am besten checkst du rechtzeitig vor der Abreise deine Versicherungsbedingungen!

Stichwort Faktor-Produkte

Es kann sein, dass diese im Ausland nicht erstattungsfähig oder mit hohen Zuzahlungen verbunden sind. Schlimmstenfalls sind sie gar nicht erhältlich. In diesen Fällen musst du vorher deine Versorgung langfristig planen und möglichst für die ganze Reise ausreichend Faktor-Präparat mitnehmen. Beachte dabei aber die Haltbarkeit und die Lagerbedingungen deines Präparates. Für längere Aufenthalte sind andere Ziele dann besser geeignet. Am besten besprichst du deine Reisepläne rechtzeitig in deinem Hämophilie-Zentrum.

Ob für ein Semester oder einen ganzen Studiengang: Ein Auslandsstudium verspricht spannende Erlebnisse, unvergessliche Eindrücke und ganz sicher eine Menge Herausforderungen. Persönlich kommt man meist auch ganz schön voran: Vor allem in Sachen Sprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und Selbstsicherheit. Wenn du also Abenteuerlust verspürst und die nötigen Qualifikationen für das gewünschte Fach mitbringst, kann es losgehen - natürlich auch, wenn du Hämophilie hast.

Hier ein paar Themen, über die du bei der Planung nachdenken solltest:

Wohin soll die Reise gehen?

Vielleicht hast du Länder, die dich immer schon fasziniert haben. Die gehören auf die Liste. Um die Entscheidung zu treffen, solltest du neben der Qualität des Studiums unter anderem folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Wie sieht es mit der Sicherheit und der gesundheitlichen Versorgung im Zielland aus? Zentral ist hier für dich natürlich die Qualität der Hämophilie-Behandlung und die Verfügbarkeit von Faktorpräparat. Sprich hier am besten mit deinem Team im Hämophilie-Zentrum.
  • Beherrschst du die Sprache des Landes? Wenn du Vorlesungen an der Universität besuchst, solltest du schon gute Kenntnisse haben oder diese sehr schnell aufbauen.
  • Falls du bereits studierst, frage bei deiner Hochschule nach, unter welchen Voraussetzungen du ein Auslandssemester einlegen kannst. Frage auch nach Partnerhochschulen im Ausland, Förder- und Austauschprogrammen.
  • Informiere dich über die Qualität der Hochschule im Zielland – werden z.B. internationale Abschlüsse anerkannt?
  • Mit welchen Lebenshaltungskosten musst du rechnen und wie kannst du sie decken?
  • Wie sieht es mit der Entfernung von zu Hause zum Zielland und mit der Erreichbarkeit aus? Können dich Familie und Freunde gut besuchen, falls du einmal Hilft brauchst?
  • Welche Bedingungen sind für Einreise und Aufenthalt zu erfüllen, brauchst du ein Visum?

Entscheidende Informationen z.B. rund um die Anerkennung deutscher Vorprüfungen für den Zugang zu einer ausländischen Hochschule findest du über das Portal der Europäischen Union, das ENIC/NARIC Netzwerk oder Anabin.

Weitere wichtige Hinweise zum Leben mit Hämophilie im Ausland findest du in den Rubriken Unterwegs gut versorgt, bei unseren Reiseunterlagen und der Checkliste.

Gut zu wissen: Austauschprogramme und Stipendien.

Informiere dich auf jeden Fall über Finanzierungsmöglichkeiten und Organisationshilfen. Viele Programme richten sich speziell nach Zielländern – hier kannst du auch im Internet nach Möglichkeiten für dein gewünschtes Land suchen. Übergreifende Programme decken den Austausch mit vielen Ländern ab. Für dich interessant können z.B. das Erasmus Programm und der Deutsche Akademische Austauschdienst sein.

Das Erasmus Programm ist eine europäische Initiative zur Förderung des Hochschulaustauschs und der Mobilität von Studierenden und Dozenten. Mehr Infos zu Erasmus und anderen Initiativen der EU findest du auf den Ausbildungsseiten der Europäischen Kommission. Auch deine Deutsche Hochschule kann dir wahrscheinlich mit Informationen zu Erasmus weiterhelfen.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Organisation für den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Ein wichtiger Teil der DAAD Leistungen entfällt auf Stipendien für Deutsche, die im Ausland studieren. Die Website ist eine Fundgrube für Informationen zur Planung. Sehr praktisch: Die Stipendiensuche nach Fachrichtung und Zielland! Hier geht es zur nützlichen Website des DAAD

Auszubildende aufgepasst:

Auch Auszubildende können Auslandsluft schnuppern. Ein Programm ist z.B. „Leonardo da Vinci“, das über die Nationale Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung verwaltet wird. Es werden u.a. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung durch Stipendien sowie sprachliche und interkulturelle Vorbereitung gefördert. Hier findest du die Infos zum Programm Leonardo da Vinci.

Viel Spaß und Erfolg im Ausland – gut vorbereitet wird dein Aufenthalt zum erfolgreichen und unvergesslichen Erlebnis.

Einem schönen Zelterlebnis in der Natur steht nichts im Wege, wenn du ein paar einfache Tipps beachtest. Zunächst solltest du für alle Fälle eine Reserve deines Faktorpräparats in einem separaten Bereich deines Rucksacks oder abseits der Ausrüstung mitnehmen. Bedenke bei der Planung deines Campingtrips auch, dass viele Medikamente gekühlt aufbewahrt werden müssen (und zwar bei konstanter Temperatur), damit sie wirksam bleiben. Je nachdem musst du also sicherstellen, dass du einen Kühlschrank oder eine andere Kühlmöglichkeit in der Nähe hast.

Außerdem ist ein Erste-Hilfe-Täschchen wichtig  - es sollte eine Armschlinge, Bandagen und idealerweise einem aufblasbarem Arm- oder Beinschutz aus Plastik enthalten, mit dem du verletzte Gliedmaßen ruhig stellen kannst.

Zelte nicht allein, sondern z.B. mit einem Freund, und informiere Freunde oder Familie über Euer Ziel. Übrigens: Wanderschuhe mit Gelenkstützung helfen, dich vor Blutungen im Knöchelbereich zu schützen.

Schöner Campen – ein paar Tipps:

  • Informiere dich über die Zelttypen. Es gibt heute sogar Zelte, die sich in zwei Minuten so gut wie selbst aufbauen!
  • Damit keine Langeweile aufkommt: Eine Slackline kann richtig Spaß machen. Einfach zwischen zwei Bäume spannen – und los geht’s.
  • Gute Unterhaltung: Geocaching ist in. Es gibt eine Reihe starker Apps dafür.
  • Und natürlich: Laterne, Lampe, Schlafsack, (Mini)Grill, Essen, Getränke … und ein passender Lagerplatz für dein Faktorpräparat (schau auf die Herstellerangaben!)

Viel Spaß beim Zelten!

Reisen soll Spaß machen. Und auch mit Hämophilie soll es nicht in Stress ausarten oder dir Sorgen bereiten. Etwas Vorbereitung und die richtige Ausrüstung sorgen für ungetrübtes Vergnügen:

  • Notfallausweis – trag ihn unbedingt immer bei dir!
  • First-Aid-Package, u.a. mit Cool-Pack und elastischen (Crepe-) Bandagen
  • Eine kurze Notiz des Arztes über deine Erkrankung, möglichst in Landessprache und auf Englisch
  • Faktor-Produkt in ausreichender Menge, mit Reservemenge, richtig gelagert, und die nötigen Hilfsmittel
  • Schmerzmittel, je nach Empfehlung deines Zentrums. Nimm bitte kein ASS, und Ibuprofen nur in Absprache mit dem Arzt.
  • Informationen über Einfuhrvorschriftrungen und -beschränkungen, die deine Medikamente betreffen
  • Informationen über die notwendigen Maßnahmen für die Sicherheitskontrolle – informiere dich am Abflugflughafen
  • Behandlungsplan des Arztes. Bitte deinen Arzt, die Behandlung schriftlich zu umreißen (z.B. dein Hämophilie-Typ, Faktorpräparat inkl. Dosierung, Schmerzmittel)
  • Kontaktinformationen von Hämophilie-Zentren in der Nähe deines Aufenthaltsorts im Ausland und entlang der Route
  • Aktuelle Rezepte, Diagnosen und Kontaktinformationen deines Hämophilie-Zentrums
  • Spezielle Reise- oder Auslands-Krankenversicherung, wenn nötig
  • Kopien deiner Reisedokumente (Tickets, Pässe, Impfpässe etc.). Das hilft dir, falls du die Dokumente verlierst. Hinterlege auch Kopien zu Hause, so dass sie bei Bedarf gefaxt oder gemailt werden können

Und ganz allgemein: Ruhe bewahren, bei Bedarf nach Unterstützung fragen, viel erleben – und Spaß haben!

Checkliste zu Medikamenten als PDF zum Downloaden
Checkliste: An alles gedacht als PDF zum Downloaden

Hier haben wir wichtige Infos und nützlich Tools für deine Reise zusammengestellt.

Zollbestätigung

Wichtig, wenn du Medikamente mit ins Ausland nimmst: die Zollbestätigung. Hier geht es zum Vordruck .

Übersetzungstool

Die wichtigsten Aussagen in verschiedenen Landessprachen direkt zur Hand. Zum Ausdrucken oder zum Download geht es hier entlang.

Faktormap, die starke Faktor-App von Bayer

Die interaktive Landkarte für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen führt dich im Notfall direkt zum nächstgelegenen Hämophilie-Zentrum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der App kannst du auch Fotos und Nachrichten an Behandler senden, per Routenplaner zum Ziel navigieren und vieles mehr. Jetzt herunterladen.

Viel Spaß unterwegs!

Verwandte Themen

L.DE.MKT.SM.09.2015.3992

Copyright © Bayer Vital GmbH

Letzte Änderung: 14. Juni 2017   Seite drucken