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Presse-Informationen
zum Thema Hämophilie

April 2009

Fibrinbildung bei Hämophilie gestört

BURLINGTON (MedCon) – Eine  nicht optimale Fibrinbildung und eine daraus resultierende geringere Stabilität der Gerinnsel spielen möglicherweise bei der Krankheitsentstehung der Hämophilie eine wichtige Rolle, so das Fazit einer neuen Studie.

„Die Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin und seiner kreuzvernetzenden Form, um ein stabiles Gerinnsel zu bilden, sind entscheidende Ereignisse für eine effektive Blutgerinnung“, schildern K. E. Brummel-Ziedins von der University of Vermont in Burlington und Kollegen den Hintergrund ihrer Untersuchung.

Wie die Ergebnisse, die in der Mai-Ausgabe des Journal of Thrombosis and Haemostasis erschienen sind, zeigen, sind bei Hämophilie die Raten der Fibrinbildung im Vergleich zu gesunden Menschen verzögert.

„Die FXIII-Aktivierung, die normalerweise mit der FPA-Freisetzung zusammenfällt, ist bei Hämophilie verzögert“, berichtet das Team um Brummel-Ziedins.
 
Diese Daten ließen vermuten, dass zwischen Fibrin I, Fibrin II und FXIIIa wichtige dynamische Beziehungen bestehen, ziehen die Autoren Bilanz. Der „Missklang“ bei der Fibrinbildung führe bei Hämophilie zu Gerinnseln, die löslicher seien als normal.

Quelle: J Thromb Haemost. 2009; 7 (5): 825-32

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