Fachbegriffe - was bedeutet was?

Antiretrovirale Therapie
Medikamentöse Behandlung bei HIV, die darauf abzielt, die Vermehrung des Virus im Körper zu unterdrücken.

Arterielle Hypertonie
Fachbegriff für Bluthochdruck

Atherosklerose (auch: Arteriosklerose)
Ablagerungen von verschiedenen Stoffen wie Fett oder Kalk an den Gefäßwänden der Arterien, umgangssprachlich auch „Arterienverkalkung“ genannt.

Arthritis
Fachbegriff für eine entzündliche Gelenkerkrankung

Arthropathie
Überbegriff für alle Arten von Gelenkerkrankungen

Arthrodese
Operative Gelenkversteifung, bei der mechanisch die Beweglichkeit des Gelenks eingeschränkt wird.

Arthroskopie
Fachbegriff für eine Gelenkspiegelung; chirurgischer Eingriff, bei dem ein Gelenk mithilfe einer Sonde untersucht oder behandelt wird.

Basalzellkarzinom
Häufigste Form von Hautkrebs, die sich aus den oberen Hautschichten entwickelt; auch „heller Hautkrebs“ genannt.

Candida
Hefepilz, der auf Schleimhäuten wächst.

Degenerativ
Funktionsmindernd; verschleißbedingt

Diabetes mellitus (kurz: Diabetes oder Zuckerkrankheit)
Weitverbreitete Stoffwechselstörung mit verschiedenen Ursache, die einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge hat.

Endoprothese
Dauerhaft eingesetztes Implantat zur Unterstützung oder zum Ersatz von natürlichen Körperstrukturen, z. B. Gelenks-Implantate

Erektile Dysfunktion
Fachbegriff für Erektionsstörung

Gauge
Maßeinheit, in der die Größe von Spritzenkanülen angegeben wird.

Hämarthrose
Gelenkerkrankung, die durch wiederholte Einblutungen ausgelöst wird.

Hämaturie
Erhöhtes Vorkommen von roten Blutkörperchen im Urin („Blut im Urin“)

Hämostaseologie
Lehre von der Blutgerinnung und ihren Erkrankungen

Hepatozelluläres Karzinom (HCC)
Form von Leberkrebs, die häufig als Folge von Hepatitis C-Erkrankungen auftritt

Herzinsuffizienz
Fachbegriff für Herzschwäche

Inhibitor
Hemmstoff, der eine chemische Reaktion unterbindet, z. B. vom Immunsystem gebildeter Antikörper.

Inversion
Veränderung des Erbguts, bei der ein Abschnitt in umgekehrter Richtung in die DNA eingebaut wird und möglicherweise nicht mehr korrekt abgelesen werden kann.

Ischämischer Herzkrankheit
Herzerkrankung, der eine Durchblutungsstörung zugrunde liegt.

Kaposi-Sarkom
Verschiedenartige Gefäßtumoren, die gehäuft bei HIV-Erkrankten auftreten.

Libido
Sexuelles Begehren; die Lust auf Sex

Neurotransmitter
Biochemische Botenstoffe, die Vorgänge des Nervensystems steuern.

Non-Hodgkin-Lymphom
Alle bösartigen Veränderungen des Lymphsystems, außer dem Hodgkin-Lymphom

Parodontalchirurgie
Chirurgische Maßnahmen zur Behandlung von Krankheitszeichen im Zahnbett, z. B. am Zahnfleisch

Primäre Prophylaxe
Prophylaxe, die noch vor oder direkt nach der ersten Einblutung beginnt – und vor dem dritten Lebensjahr.

Radiosynoviothese
Nuklear-medizinische Methode, mit der chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen mit radioaktiven Substanzen behandelt werden.

Rekombinant
Proteine, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Zellen hergestellt werden.

Restaktivität
Die Restaktivität gibt in Prozentpunkten an, wie hoch die Gerinnungsaktivität, z. B. bei einem Hämophilie A-Patienten von Faktor VIII, im Vergleich zur Norm ist.

Sekundäre Prophylaxe
Prophylaxe, die erst nach dem zweiten Lebensjahr oder nach bereits mehreren Einblutungen beginnt.

Synovektomie
Entfernung von erkrankter Gelenkinnenhaut

Synovialis
Gelenkinnenhaut

Synovitis
Entzündung der Gelenkinnenhaut

Thrombozytopenie
Mangel an Blutplättchen im Blut

World Federation of Hemophilia (WFH)
Internationale Non-Profit-Organisation, die ein Netzwerk aus Hämophilie-Patientenorganisationen aus 122 Ländern bildet und offiziell von der World Health Organisation (WHO) anerkannt ist.

Zielgelenk
Gelenk, in das innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Einblutungen stattgefunden haben.


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Letzte Änderung: 04. Oktober 2017   Seite drucken